Liebe Leute lasst euch sagen, Rabatte werden vorher draufgeschlagen. 😜

Unsere 6 GrĂŒnde, warum wir diesen Ami-Schwachsinn bei uns nicht integrieren sollten

1. Weil wir endlich anfangen sollten bewusster zu konsumieren!

Es spricht fĂŒr mich einfach wirklich gar nichts fĂŒr diesen sinnlosen Kaufrausch, der uns nur fĂŒr kurze Zeit befriedigt. Wenn ich daran denke, dass so viele Menschen Unmengen an Zeug an diesem einen Tag mit sich zu Hause in die Wohnung schleppen, wird mir echt schlecht!

2. Warum mir schlecht wird?

Also zum einen, weil ich unsere aufgerÀumte Wohnung liebe.

Wir besitzen wirklich nur das, was wir auch benötigen und was uns Freude bereitet. FĂŒr uns ist das wunderbar befreiend. Besitzt man weniger, muss man auch weniger waschen, putzen, saubermachen, was dann im Endeffekt jede Menge Lebenszeit spart. Diese gewonnene Zeit nutzen wir fĂŒr wirklich wichtige Dinge, wie Zeit miteinander zu verbringen. 😊

Klar muss man einmal krĂ€ftig ĂŒber alles nachdenken und jede Menge Entscheidungen treffen: Brauche ich das in Zukunft noch? Was wĂ€re, wenn
? Es könnte ja sein, dass
.? Ich habe mir wirklich abgewöhnt fĂŒr seltene FĂ€lle etwas aufzuheben, das nur unnötig den Platz in unserer Wohnung zustellt.

3. Unsere wunderbare Erde.

Ja, klar. Das habt ihr jetzt schon tausend Mal gehört und es kommt euch aus den Ohren raus.

ABER: Es bleibt nun mal Fakt: Wir haben nur diesen einen Planeten und dieser besitzt eben nur eine bestimmte Menge an Ressourcen. Dieses kostbare Gut zu verschwenden, nur weil mir ein Konzern auf irgendetwas 80% Rabatt schenkt und ich das Shirt dann einmal trage, erscheint mir einfach zuwider!

4. 80% Rabatt.

Oder von mir aus lass es 40 % Rabatt sein. Daran verdienen die großen Unternehmen ja immer noch!

Und das finde ich einfach viel zu krass!

Wie kann man an einem Tag sein Gehirn so ausschalten, dass man es komplett verdrĂ€ngt, mit welchen Gewinnmargen die großen Konzerne Dinge produzieren und verkaufen.

5. Zu welchen Bedingungen wurde dieses Teil gefertigt?

Wenn auf ein Produkt so immens viel Rabatt gegeben werden kann, muss ich mich einfach fragen: Wie, wo und unter welchen Bedingungen wurde es hergestellt? Welche Menschen arbeiten dort? Wenn ich das hinterfragt habe – und dank Internet gibt es heute so viele Informationen und so viel Transparenz – kann ich persönlich nicht mehr mit gutem Gewissen diese Marke unterstĂŒtzen.

6. Vote for it!

Und genau das tun wir doch! Jedes Produkt, das wir kaufen, ist ein Stimmzettel. Eine Möglichkeit, die wir haben, etwas auf unserer Welt zu Ă€ndern. Mit jedem Shirt/Lebensmittel/GetrĂ€nk/Möbel/Accessoire/
 sagen wir JA oder NEIN zu bestimmten Dingen. Wir unterstĂŒtzen gute Projekte mit fairen Arbeitsbedingungen, sauberen Rohstoffen, kurzen Transportwegen oder eben Kinderarbeit, Umweltverschmutzung, VermĂŒllung und die Ausbeutung unserer Erde und ihrer Menschen.

Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das wirklich einer will!

Aber wenn ich mir mein Mail-Postfach, den Facebook- oder Instagram Newsfeed anschaue, spricht der Black Friday anscheinend jede Menge Menschen an. Und kurzerhand ist neben Amerika auch mittlerweile Deutschland im Kaufrausch. Weil wir alle noch nicht genug besitzen, uns immer wieder neu erfinden mĂŒssen oder einfach so eine schlechte QualitĂ€t kaufen, die nur von 12 bis Mittag hĂ€lt.

FĂŒr mich ist und bleibt es absurd.

>> Think global. Act local.

>> Buy nothing. Do something.

>> Buy less. Choose well. Make it last.

That’s it. 🙂 🙏

FĂŒr ein Leben, das sich nicht ĂŒber Besitz, Marken und „immer-wieder-neu“ definiert, sondern ĂŒber Werte, QualitĂ€t, Langlebigkeit, Mitmenschen und unsere einmalige Natur.

Habt einen schönen entspannten Freitag und drĂŒckt eure Lieben einmal mehr.

Alles Liebe,

Julia