Julias 20 easy-peasy Zero-Waste Tipps_Teil 1

Julias 20 easy-peasy Zero-Waste Tipps

Meine 20 Tipps, die wirklich jeder, jeder Zuhause in seinen Alltag integrieren kann, ohne sich dabei ein Bein auszureißen. Und die schon deutlich etwas auf unserer Erde verändern werden! 

Ich will auch gar keine große Einleitung schreiben…wir fangen sofort an:

🙂 

1. Tipp

Deine eigene Tasche

Wahrscheinlich der Tipp, den du schon am häufigsten gehört hast: Nimm deinen eigenen Beutel mit! Wenn ich irgendwo einkaufen gehe, dann nehme ich immer meine eigene Tasche mit. Ich habe sogar manchmal unterwegs auch noch einen Beutel in meinem Rücksack mit drin, im Auto oder im Fahrradkorb liegen, falls ich spontan etwas einkaufe. 😛 

2. Tipp
Kleine Stoffbeutel

Ich habe nicht nur meine eigene Tasche dabei, ich habe auch einige Stoffbeutelchen und Tücher dabei. Also 2. Tipp: Nimm, wenn du zum z.B. Bäcker gehst, dein eigenes Säckchen mit und lass dort einfach deine Brötchen rein packen. Denn auch eine Papiertüte ist nicht viel sinnvoller als eine Plastiktüte, wenn du sie nur ein Mal (oder vll. auch noch für den Bio-Müll) benutzt. Viel besser ist, du brauchst einfach gar keine Papiertüte, sondern lässt dir deine Brötchen einfach in dein kleines Baumwollsäckchen geben.

3. Tipp
Praktische Metalldosen

Wenn du zum Metzger oder auf den Markt gehst, um dir z.B. leckeres eingelegtes Gemüse oder Hummus zu kaufen, dann nimm einfach deine Metalldosen mit. Ich finde Metalldosen wunderbar. Sie halten eine Ewigkeit, sind einfach unkaputtbar und dazu noch super leicht. Das heißt in Zukunft: Beim Einkaufen einfach immer die Dosen mitnehmen. Das Beste daran ist auch: Wir stellen die Metalldosen nach dem Einkauf einfach direkt in unseren Kühlschrank, nutzen die Lebensmittel direkt daraus und anschließend kommt die Metalldose ganz unkompliziert in die Spülmaschine.

4. Tipp
Wachstücher für Käse

Wenn wir Käse kaufen, haben wir wunderbare Wachstücher mit dabei. Da gibt es jetzt auch einen ganz tollen Hersteller hier aus Hessen. Wir haben bisher noch die aus Österreich, ich glaube das war damals der erste Hersteller, der die Wachstücher auf den Markt gebracht hatte. Wenn wir also Käse einkaufen, nehmen wir einfach das Wachspapier, legen es auf die Theke, bestellen unser Stück Käse, der/die VerkäuferIn wiegt es auf einem kleinen Tablett ab und legt es dann einfach direkt auf unser Wachspapier. Wir haben meistens mehrere Wachstücher dabei, sodass wir unterschiedliche Käsesorten kaufen können.

Das Tolle daran: In dem Wachspapier kommt es auch in den Kühlschrank! 🙂 Da das Wachspapier nicht komplett dicht ist, kann der Käse darin atmen und schimmelt nicht – ideal. Nach jedem Benutzen waschen wir sie einfach mit kaltem Wasser ab. Die Tücher kann man so circa 2 Jahre wiederverwenden.

Sidenote: Die Wachspapiere sind auch der ideale Ersatz für Frischhalte- oder Alufolie!

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…meine Wachstücher findest du auch oben auf dem Beitragsbild. 😉

5. Tipp
Deine Trinkflasche

Ein super easy Tipp: Nimm deine eigene Flasche mit. Hol dir eine richtig coole, unkaputtbare Trinkflasche. Da gibt es mittlerweile super viele Hersteller. Such dir eine schöne Flasche aus, die zu deinen Bedürfnissen passt und nimm sie einfach überall mit hin. Also ich fülle mir zu Hause meine Flasche immer voll und kann sie dann unterwegs einfach nachfüllen. Das heißt unterwegs muss ich mir nur super selten irgendwo Getränke kaufen, da ich ja immer meine eigene Getränkeflasche dabei habe. 😉

Schlafratgeber

6. Tipp
PET oder Glas?

Kauf keine Getränke in Plastikflaschen! Zum einen gelangt immer etwas vom Plastik durch das Getränk in deinen Körper und zum anderen landet die Flasche irgendwann im Müll – oder im Meer. Klar werden mittlerweile auch Skiklamotten oder Taschen daraus gemacht, aber auch irgendwann kommt hier das Material zu einem Ende und es wird nicht vollkommen von unserer Erde verschwinden. Außerdem schmeckt dein Getränk auch viel besser aus Glas!

7. Tipp
Regional, saisonal + bio

Kauf regional, kauf saisonal und koch frisch! Das ist jetzt vielleicht nicht direkt ein Zero-Waste-Tipp, aber ich finde, das muss unbedingt mit rein: Kauf neben regional und saisonal auch BIO ein! Das sollte einfach jeder tun. Denn, wenn du frisch kochst und etwas auf deine Zutaten achtest, also im Bio-Markt nicht immer nur die teuersten tierischen Produkte kaufst, ist bio nicht unbedingt teurer, als die konventionelle Herstellung. Eigentlich ist bio sowieso nicht das „Teure“, sondern das Konventionelle ist einfach nur das Billige, bei dem die Menschen, die Tiere und unsere Erde ausgebeutet werden. Bio ist meiner Meinung nach das „Normale“. Außerdem enthalten die Produkte, die bio, also ganz normal, hergestellt und geerntet wurden, viel mehr Nährstoffe und machen also folglich auch viel besser satt. 😉 

8. Tipp
Echte Materialien

Habe ich noch einen weiteren Tipp, der für die Küche passt? Achso, ja! Für mich bedeutet auch Zero Waste, dass ich bei Dingen, die ich mir neu kaufen möchte, natürlich schaue, aus was bestehen sie und was passiert mit ihnen, wenn ich sie wirklich einmal nicht mehr brauche. Da ist für mich klar: Ich kaufe nichts aus Plastik, ich kaufe alles nur aus echten Materialien wie Glas, Metall, Porzellan oder Holz. Diese halten einfach am längsten. 

Wenn ich bei meiner Oma schaue, fällt es mir immer wieder sehr gut auf: Sie hat eben auch verschiedene Behälter aus „hochwertigem“ Kunststoff in der Küche. Neben den Kunststoffbehältern hat sie eben auch noch viele Gefäße aus Glas, die teilweise sogar auch noch von meiner Uroma sind. Und das Tolle daran ist: Alles, was aus Glas ist, schaut immer noch wunderschön aus. 🙂 So, als ob sie sie erst gestern gekauft hätte. Kunststoff wird eben mit der Zeit leicht gelb und irgendwie eklig. Man kann ihn nicht wirklich immer wieder in die Spülmaschine stellen. Also kauft einfach einmal was Gescheites und dann habt ihr ewig was davon! 😉

9. Tipp
Strohhälme

Noch ein toller Tipp: Lass es mit den Plastikstrohhälmen sein – bestellt sie einfach ab. Wenn ich irgendwo bin und ich sehe, dass dort Plastikstrohhälme in den Getränken drin sind, versuche ich sie einfach höflich abzubestellen. Meistens klappt das auch. 🙂  Zuhause habe ich Metallstrohhälme, die wir benutzen und im Anschluss sauber machen. Manche nehmen die Metallstrohhälme auch mit für unterwegs. Das ist mir aber meistens zu viel Aufwand, sodass ich dann einfach mein Getränk ohne Strohhalm trinke.

10. Tipp
Wunderschöne Stoffservietten

Was von uns auch nicht mehr gekauft wird, sind Papierservietten. Wir haben Zuhause nur schöne Stoffservietten, die wir einfach immer wieder waschen können. Und unterwegs liegt eine von ihnen immer in meiner Tasche. In die Serviette kann ich super ein Brötchen einpacken, falls ich es im Café nicht ganz schaffe zu essen oder auf dem Sportplatz lasse ich mir einfach das Stückchen Kuchen direkt auf meine Serviette legen, anstatt einen Pappteller zu benutzen. 🙂 

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PS: Die schönen Servietten könnt ihr auch bei uns bekommen. 😉

 

 

…..Fortsetzung folgt!